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Unser Gartentipp

Die Staude des Jahres

Bild: Pixabay
Die ursprünglich aus Ostasien stammende Schönaster (auf Lateinisch Kalimeris incisa) wurde zur Staude des Jahres 2026 gewählt. Es überrascht, dass die Schönaster trotz ihrer Unkompliziertheit und ihren zahlreichen Vorzügen bei uns nach wie vor ein Geheimtipp ist.

Die unkomplizierte Schönaster sorgt ab dem Hochsommer bis spät in den Herbst mit ihren zahllosen Sternenblüten für eine wahre Blütenpracht. Die Blütenfarbe der Schönaster reicht von Weiss bis zu vielen hellen Violett- und Blautönen. Aber nicht nur unser Auge freut sich an der Blütenpracht, sondern zieht auch Bienen, Schmetterlinge und viele Insekten in ihren Bann. Unkompliziert ist die Schönaster, was ihre Standortansprüche angeht. Sie fühlt sich an einem halbschattigen bis sonnigen Platz in einem frischen bis mässig trockenen Boden sehr wohl. Dank ihrer unkomplizierten Art bietet die Schönaster viele gestalterische Möglichkeiten. Sie fügt sich in einem Naturgarten ebenso selbstverständlich ein wie in einer prächtigen englischen Staudenrabatte. Die Schönaster bildet durch ihren horstigen Wuchs sehr standhafte Bestände, die locker auch Regenschauer überdauern ohne auseinanderzufallen, es werden dabei aber nie die anderen Stauden durch ihren Wuchs bedrängt. Die Schönaster gehört zu jenen Stauden, die viele Jahre lang verlässlich immer wieder austreiben und prächtig blühen. Wer mag, teilt sie und vermehrt sie dadurch. Eine grössere Verbreitung hat die Schönaster schliesslich verdient, genauso wie die Aufmerksamkeit, die ihr als Staude des Jahres 2026 nun geschenkt wird. Ihr Garten liegt Jost Gartenbau am Herzen, gerne werden Kundinnen und Kunden vor Ort beraten.

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