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Unser Gartentipp

Hecken zum Naschen

Bild: Pixabay
Kurz geschnittene Hecken grenzen Grundstücke ab. Naturnah gestaltete Naschhecken können weit mehr: Sie bieten Lebensraum für Tiere, liefern essbare Früchte und machen den Garten zu einem lebendigen Ort.

In vielen Gärten markieren akkurat geschnittene Hecken die Grundstücks­grenze. Dabei entfaltet eine Hecke ihr volles Potenzial erst dann, wenn verschiedene – vor allem einheimische – ­Gehölze zusammenwachsen dürfen und genügend Raum erhalten, sich natürlich zu entwickeln. Werden die Sträucher nicht jedes Jahr rundum zurückgeschnitten, blühen sie im Frühling, tragen im Sommer und Herbst Früchte und bringen neues Leben in den Garten.
Pflegeleicht, essbar und dekorativ
Naschhecken sind pflegeleicht, lassen sich an unterschiedliche Gartengrössen anpassen und bieten eine attraktive Alternative zu klassischen Hecken. Gleichzeitig leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt. Früh blühende Sträucher versorgen bereits die ersten Insekten des Jahres mit Nahrung. Spätere Blüten locken Bienen und andere Bestäuber an, während dichte Zweige Vögeln Schutz und Nistplätze bieten. Im Herbst dienen die Beeren zahlreichen Vogelarten als wichtige Nahrungsquelle. Auch optisch haben Naschhecken viel zu bieten. Bunt gefärbte Blätter und leuchtende Früchte setzen im Herbst farbige Akzente, während die Hecke gleichzeitig als natürlicher Sichtschutz dient. Gartenbesitzer profitieren zudem von einer üppigen Ernte – von süssen Beeren bis zu vitaminreichen Wildfrüchten. Die Früchte lassen sich frisch geniessen oder zu Tee, Sirup oder Konfitüre verarbeiten. So verbindet eine Naschhecke Genuss mit einem Garten, der Mensch und Natur gleichermassen zugute kommt.
Jost Gartenbau plant, gestaltet und pflegt Gärten mit Blick aufs Ganze – von der ­ersten Beratung bis zur fachgerechten Umsetzung und Pflege.

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