Unser Gartentipp
Erste Farbakzente im Garten
Zwiebelpflanzen zählen zu den ersten Blühern im Gartenjahr. Dank ihrer gespeicherten Nährstoffe entwickeln sie bereits früh im Jahr Triebe und bringen Farbe in noch karge Gartenbereiche.
Wenn der Winter sich langsam zurückzieht und die Tage wieder heller werden, sind es oft die Zwiebelpflanzen, die als erste Leben in Gärten, Parks und Wiesen bringen. Noch bevor Bäume austreiben oder Stauden ihre Blätter zeigen, schieben Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge, Narzissen und Tulpen ihre Triebe aus der kalten Erde. Als Geophyten – so werden Zwiebel- und Knollenpflanzen bezeichnet – sind sie die klassischen Frühlingsboten.
Gewachsen, um wiederzukommen
Zwiebelpflanzen verfügen über ein besonderes Überlebenskonzept: In ihren Zwiebeln speichern sie schon im Vorjahr die nötigen Nährstoffe. Dadurch können sie die ersten warmen Sonnenstrahlen sofort nutzen und unabhängig von der noch kargen Umgebung wachsen. Viele Arten sind obendrein erstaunlich widerstandsfähig und trotzen Frost und Schnee. Neben ihrer gestalterischen Wirkung haben Zwiebelpflanzen auch eine ökologische Bedeutung. Frühblüher wie Krokus oder Winterling gehören zu den ersten Nahrungsquellen für Hummeln und andere Insekten, die nach dem Winter auf Energie angewiesen sind. Zwiebelpflanzen stehen an sich für den Beginn eines neuen Gartenjahres. Mit ihren Farben und Formen bringen sie früh Lebendigkeit in Beete und Wiesen und eröffnen das bunte Gartenjahr.
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